Mittwoch, 13. August 2008

überflutete reize

Meine Generation - Generation Entertainment... TV, Laptop, Bücher, Spiele .. tausend Gedanken im Kopf und Gameboy in der Hand.. Philosophie, zweifelhafte Ethik, fabelhafte Fantasie, Dramen, Action, Weltuntergang und die große Liebe. Wir verbringen soviel Zeit mit fremden Geschichten, Gefühlen und Leben, das die Phantasie für unser eigenes Leben aus den rechten Bahnen gerät - was ist real und was kann man erwarten? Sex & the City oder doch nur GZSZ? Wie ist eigentlich das echte Leben da draußen ... vollbepackt mit romantischen Vorstellungen und abgeleiteten Ansprüchen knallt man (hoffentlich) gegen reale Unzulänglichkeiten ohne zweiten versuch und sieht das ganze als Herausforderung oder übt sich in latenter Ignoranz und flüchtet in gesichtslose welten. 

'Das Leben ist ein scheiß Spiel - aber die Grafik ist geil!' 

Sarkasmus? Vielleicht schon zynisch? Oder einfach nur die nackte scheiß Wahrheit .. in einer Welt in der es Second Life gibt, wie wichtig kann man das Leben dann schon nehmen? Ist das Schlimmste was passieren kann doch lediglich, dass der Film abreißt und jemand den Power Knopf drückt.. und als geübte Egoisten lässt sich verantwortung gegenüber anderen einfach ausblenden.


Freitag, 5. Oktober 2007

Web 2.o und wir mittendrin :)

so schallt der allgemeine o-ton der community. genau, denn communities sind auch ein teil der neuheiten von web 2.o.... und web 3.o wird auch schon fleissig vordefiniert:



Und was denkt die welt außerhalb von communties und überblogs??
"web waaaas? hä? was soll den die 2.o? was gibt es denn soviel neues??"
.. so etwas denken sie. wahrscheinlich. oder einfach laut meinen erfahrungen.

Und das ist quasi der knackpunkt. was nützen amiando, die 20ste community und xte schleichwerbung im nachbarblog (der gerüchteweise anteile besitzt), wenn der großteil der bevölkerung davon so viel versteht wie vom steuergesetz bzw. nie als traffic zu buche schlägt? natürlich sind Web 2.o-Jünger offener und einfacher zu überzeugen, was dem projekt zu anfang sehr gut tut. Doch irgendwann sollte der Schritt von early adopters zu early majority geplant werden und dann wird es unerlässlig an eine zielgruppe marketing-signale zu senden, die wesentlich pragmatischer und zurückhaltender dem neuen und unbekannten gegenüberstehen. und sowas sollte nicht unbedingt auf die lange bank geschoben werden. ebay und google sind nur zwei denkanstöße. denn je weiter man sich spezialisiert und fachblind wird, desto mehr verliert man den bezug oder den link zur masse.

ein gutes beispiel wurde von nintendo gegeben.
anfangs einfache ping-pong videospiele entwickelten sich zu komplexen gebilden in leinwandqualität. games werden besser, schneller, teurer, schwieriger, anspruchsvoller, eben ein mittel sich selbst zu testen und leistungen zu erbringen. jedes neue mega-game wird von der community mittels monatelanger preview-vordiskussion gehuldigt, nach entsprechenden testphasen-fachsimpelei, der mittlerweile gegründeten esports bundesliga, wird der ultimative gamer/clan gekürt :)

Und was denken sich menschen, die vielleicht tetris kennen, aber nicht WOW oder FIFA oder CS?

"ach neee... das kann ich doch eh nicht... da muss man ja stundenlang spielen, eh man das kapiert.. so was spielen doch nur pubertierende looser"

was machte nintendo? eine konsole auf den markt zu werfen, die eine noch bessere grafik besitzt und noch relastischere, noch härtere spiele supportet, also quasi dem ewigen sony - microsoft - nintendo - wettstreit zu folgen ?

nein.. nintendo machte das, was viele internet start-ups erkennen und nutzen: sie schaffen sich einen neuen markt ohne konkurrenz und damit die: Wii

in diesem sinne: keep it simple. and manchmal ist ein back to the roots kein schritt nach hinten.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

It's and endless world..

manga mal anders..

heutzutage obliegt es leider dem allgemeinen fehlglauben durch die kommerzialiserung auf die zielgruppe weibliches teenie, dass mangas bunte bilderbücher sind wo man die gängigen thematiken auf 3 summierend zusammenfassen kann und deren niveau die tiefe von rosamunde pilcher erreicht.

aber zum glück ist das nicht die ganze wahrheit:

bevor die kommerzmühle das produkt manga anfing zu zermahlen, wurde nur die creme-de-la-creme übersetzt und die zielgruppe war wesentlich älter. da mangas in japan allgemein einen gesellschaftlich zentralen status innehaben und vom kind zum greis jeder(!) mangas liest, gibt es eine menge guten, philosphischen, tiefgründigen, actiongeladenen, horroszenarienbeschreibenden und untergangsmythenstrickenden lesestoff aus nippon.

meine wärmste empfehlung wäre hierzu das werk vom mir verehrten Hiroki Endo: Eden (wiki , erschienen bei ehapa)

lesen... chillen.. und vorallem immer sehr anregend: kleiner beside-text vom alltag und leben by Hiroki itself! :)

kleine feine Firmenparties

Heute freundlicherweise Gast beim Incentive von TAE (Thielert Aircraft Engine) gewesen. Kleines feines Event, sehr passend für die Mitarbeiter und Gäste: unkompliziert, direkt und gutbürgerlich.
Vorallem der kleine Rundflug mit einem der Firmenflugzeuge war sehr gelungen: